Am Freitag gings mit dem Greyhound Bus nach Adelaide, wo man 10 Stunden spaeter total fertig ankam, sich mit dem beknaktesten Stadtplan der Welt herumschlug, sich schliesslich am Sonnenstand orientierte damit man wenigstens in die richtige Himmelsrichtung laeuft… und dann im allerekligsten Hostel in der allerekligsten Kueche mit dem allerekligsten klebrigen Boden mal wieder 3 dollar nudeln machte und danach in die stadt ging, sich wieder verlief, irgendwann am strand ankam, dort 2 stunden am echt coolen strand und 2 piers entlanglief und schliesslich an einer verkehrtrumgebauten Bushaltestelle (man sitzt mit dem Ruecken zur strasse) nochmal eine stunde wartete um dann endlich in den Bus zu steigen und sich nach nochmaligem Verlaufen ne stunde spaeter wieder im hostel einfand.

Auf dem Steg in Adelaide
Nachts schlief dann in unserem extrem stinkigen zimmer ueber mir im Hochbett n Typ der so laut geschnarcht hat, dass ich erst dachte es landet vor unserem fenster n helikopter (wenn man 2 jahre lang schreien muss um genug energie zu verbrauchen um damit ne tasse kaffee kochen zu koennen,war das mindestens ne halbe tasse kaffee) ich dann nach 1 stunde nicht schlafen koennens, mein handy bimmeln liess, damit er wach wurde und nichmehr schnarcht (fies, aber es hat funktioniert) und miri von alledem aber nichts mitbekam – aber am naechsten tag schwor, sie haette mich mitten in der nacht ins bad gehen sehen, auch wenn ich das nich gewesen sein kann
Jedenfalls gings nach 4 stunden schlaf raus und wir wurden nach einiger verspaetung von unserem Shuttlebus abgeholt und dann gings mit 4 Hollaenderinnen, 2 Taiwanesen, 2 Italienerinnen und einem anderen deutschen (Tim) 9 Stunden lang durchs Outback (“You’ll see a lot of NOTHING”), ueberschritt die Grenze zum Northern Territory und kam 10 Minuten zu spaet zum sunset in Coober Pedy. In Coober Pedy schlafen alle unter der erde und wohnen da auch, weils tagsueber einfach zu warm is und graben zum Teil immernoch nach Opalen. (what are you diggin’ for?
)

Unser Bus vor unserer unterirdischen Behausung
so lebt man unter der erde…
Nachdem wir unseren eigenen Cave freundlich ablehnten weil wir von unserem Guide offensichtlich fuer ein couple gehalten wurden gings dann in coober pedys besten und einzigen Restaurant die beste und einzige Pizza essen, die”s da gab und spaeter dann noch in ne unterirdische Bar.
Irgendwann nachts gingen wir dann wieder raus und sahen den wohl klarsten Sternenhimmel, den wir jemals gesehn haben (die Milchstrasse inklusive).
Am naechsten Tag gings wieder relativ frueh raus und wir machten einen Rundgang durchs Museum und sahen wie die Leute frueher so lebten und wie sie an ihre Opale gekommen sind. Nach nochmal 10 stuendiger Fahrt durchs Outback und jeder menge Musik, die ich von meinem eigenen ipod kenn, kamen wir dann in Alice springs an, gingen abends dort noch in’s Anny”s und wurden in sehr witzige Trinkspiele involviert…
Danach gings dann heim – zu Fuss mitten in der nacht und imagegetreu verliefen Miri und ich uns natuerlich wieder – irrten 20 Minuten irgendwo rum, fragten schliesslich eine Polizeistreife nach dem Weg zu unserem Hostel, der uns dann freundlich mitteilte, dass es hier nachts sehr gefaehrlich sein kann – was uns auch schon aufgefallen war. Wir kamen schliesslich dann doch noch heil an.
Unser Hostel in Alice Springs war der absolute oberhammer – mitten im Nirgendwo hatten wir ein Hostel, in dem es nicht nur fliessend wasser, internet und was zu essen gab – in unserem 8 bed- dorm hing ein riesengrosser LCD TV, den wir dann dazu verwandten, Cricket zum einschlafen zu schauen. Davor unterhielt sich man noch ne weile mit Tim und den 2 Hollaenderinnen, die um halb 2 nachts froehlich bekanntgaben, dass sie sich jetzt noch duschen & shaven muessten und dass ungefaehr 2 1/2 stunden dauert und wir aber nur noch 2 stunden hatten bis wir wieder aufstehen mussten ![]()
2 Stunden spaeter (um halb 6) gings dann auf unseren Bus, in dem wir zusammen mit 19 anderen nicht schlafen konnten und uns auf den weg zum uluru (ayers rock) machten. Unsere Gruppe war megawitzig – auch wenn mit 7 deutschen ein bisschen zu deutsch und unser guide eine wildnisliebende ex-intelektuelle die uns in Gruppen mit Tiernamen (Emus, Wombats, Dingos & kaenguruhs…. wir waren Wombats!
) einteilte um dann immer den gruppen aufgaben zukommen zu lassen wie abspuelen, voellig sinnlos den trailer aus – und wieder einzuraeumen, den bus ausfegen etc…
Unsere erste Haltestelle war eine Camel- Farm, wo sie uns vorschlug zum fruehstueck doch n Camel-Burger zu essen (Zitat Miri: “ich kotz dir gleich den Camel-Burger in den Bus…”). Dort konnte man aber auch ausser kotzen kamele reiten und nen zahmen Dingo streicheln, was wir auch taten.
Danach gings dann mitten im nirgendwo Feuerholz suchen, was sehr witzig war ( Alina und ich schleppten nen halben Baum an
) und schliesslich in Kata Tjuta (oder so), einer grossen Felsformation die aussieht wie riesige Koepfe, rumwandern – wo”s unter anderem sehr windig und felsig war – was die chucks nicht unbedingt zum perfektesten Schuhwerk machte…
kata tjuta (oder so….)
Danach gings gerade noch rechtzeitig zum Uluru Sunset und danach dann auf unseren Campingplatz.
Dort gabs dann erst Essen und spaeter wurde es dann richtig lustig am lagerfeuer (wenns auch viel zu spaet wurde), man nur 3 stunden in seinem swag unter freiem Himmel schlief und dabei seine Schuhe unter den Kopf legte, um diese mit seinem Kopf vor den Dingos zu schuetzen, die da ueberall nachts rumlaufen…
Jedenfalls mussten wir 1 Stunde vor sunset im dunkeln um 5.30uhr aufstehen und nachdem man sich am feuer gewaermt hatten, gings dann nochmals zum Uluru, sunrise angucken!
Danach hatten wir dann die moeglichkeit, einmal um den uluru rumzulaufen oder die kultur der aboriginies zu schaenden und ihn zu besteigen. Da wir wahrsch nur 1 im Leben dort sind, entschliessen wir uns fuers 2. und kletterten 1 Stunde lang im 45 gradwinkel mit beiden haenden an ner stahlkette diesen grossen roten stein und tatsaechlich bis ganz oben schafften es aber nur Miri, Carina, eine Italienerin und ich (wir waren echt stolz!)
Der Aufstieg
Carina & ich fast ganz oben
Auf dem rueckweg stellte ich dann fest, dass ich komischerweise auf Uluru Netz hatte, unten aber nich, was mich dazu brachte erst Sonja und dann zuhause anzurufen und dabei aber nur eine Hand frei hatte um wieder runterzuklettern, was auch nich so ganz ohne war ![]()
Nachdem wir dann wieder unten, das Netz wieder weg und die Tshirts durchgeschwitzt waren, gings dann nach einer weiteren sehr interessanten (~ironie) tour um den uluru weiter mit dem Bus zum Kings Canyon. Waehrend wir bus fuhren spielten wir dann Bingo, bei dem ich gewann und ne packung Marsmallows bekam, die jetzt immernoch in meinem rucksack vor sich hingammelt und wohl nie wieder gegessen wird…
Abends kamen wir dann ziemlich spaet auf unserem campingplatz an, machten wieder lagerfeuer, kochten 10 Stunden lang Nudelsosse ueber offenem Feuerm unterhielten uns wieder bis spaet in die Nacht, waren wieder viel zu lang wach und als wir dann schlafen gehen wollten, hoerte man plaetlich Dingogejaule naeherkommen und 20 Meter weit weg blitzten uns dann Augen an, als wir mit der taschenlampen in dir richtung des gejaules leuchteten -> wir haben sehr wenig geschlafen und immer wieder Feuerholz nachgelegt…
Am naechsten Tag gings dann in den Kings Canyon wieder puenktlich zum Sunrise (wieder mal aufstehen um 5.30) um dort den heart-attack hill zu besteigen, die todesbruecke zu ueberqueren und das Killertal zu durchqueren
Dort sah es ueberall so aus, als kaem gleich der Typ aus der Marlboro Werbung um die ecke geritten.
Nach 6 Km Todeswanderung kamen wir dann in den “Garden Eden” – sehr witzig diese Australier…
Unsere Gruppe
Miri & ich in der Schlucht…
Alina und ich vor der Schlucht
Nachdem trotzdem keiner gestorben is – gings dann direkt vom Garden Eden in die Hoelle: 5 Stunden Busfahrt durch die bruetende Hitze erwarteten uns alle. Dort spielten wir dann ein Allgemeinwissens-Quiz, bei dem jeder 1 dollar spenden musste und der Gewinner dann am schluss die 21 dollar gewinnt. Da Miri, Alina und ich nicht spielen wollten, fragte ich unseren guide ob man den spielen muesste und da wir mussten, spielten wir – und wieder gewann ich und war um 21 dollar reicher
Nach 5 Stunden Busfahrt und teilweise richtig schlimmer Musik kamen wir dann wieder in Alice Springs an, wo sich dann alle darum schlugen, wer als erstes duschen darf, weil man das 1. 3 tage nicht gemacht hat und 2. man nur 2 stunden zeit hatte um sich dann um 8 im Toddys zu treffen. Die 21 Dollar spendete ich dann fuers taxi dorthin und dann gabs erstmal essen und ne schlange, die man auf den arm nehmen konnte, wir uns aber alle nich trauten. Danach gings dann ins Bojangles, einem sehr urigen Saloon mit Webcams und jeder menge freier Nuesse. Danach liefen wir alle zurueck zum Hostel, und verabschiedeten uns schon von einen paar Leuten. Am naechsten Tag gings relativ frueh raus – zum Fruehstueck leider nich frueh genug und checkte aus & wusch seine waesche. Man verabschiedete sich von einem nach dem anderen und schliesslich gings fuer uns zum wohl kleinsten Flughafen der Welt in Alice Springs, wo wir nach 2 stunden wartezeit in unser Flugzeug stiegen und laut miri von einem anderen Flugzeug verfolgt wurden als es dunkel wurde, dass sich bei naeherer betrachtung als unsere eigene Tragflaeche herausstellte ![]()
Gestern kamen wir dann um 8 uhr an, weil man die zeit wieder um 1 stunde nachstellen musste und wir nahmen ein Shuttlebus zum, von Alina empfohlenen Woodduck – Hostel, dass aber schon voll war und wir deswegen jetzt im Greenhouse – Hostel gelandet sind, dass mit 28 dollar bisschen teuer aber dafuer sehr sauber ist und n pool hat!
Heute waren wir den ganzen Tag an der Lagune und jetzt sitz ich hier ne stunde und schreib das mit nem sich anbahnenden Sonnebrand:D Ausserdem treffen Tim und Tim, die wir bei unserem 3 Tagestrip kennen gelernt haben nachher auch noch ein und auf die warten wir jetzt.
Also die letzten paar tage waren eig nur mega genial und haben sich richtig gelohnt – jetzt machen wir hier aber mal ne woche pause und erholen uns ein bisschen vom rumreisen & frueh aufstehen, bis es dann in 4-5 tagen mit dem camper die ostkueste runter geht.














Respekt, nur 2x sind deine Chucks unten ins Bild geraten. Bei 16 Fotos ne ganz gute Quote
muhaha:p
da hat er recht
also ich persönlich finde landschaft ja auch schöner wie chucks:)
aber du findest das wohl gerade sehr st-üpsilon-lisch=)
grüße nahc australien an dieser stelle von mir
habt weiterhin viel spass und erlebt viele spannende dinge!
haha
Ja ich finde auch die Quote is diesesmal sehr gut. Vllt wirds ja gegen Ende besser und es entstehen noch ganz schoene “unchuckige” Landschaftsfotos
was habt ihr eig alle gegen meine chucksbilder?