Bye Bye Sidney

So, meine Reise neigt sich ihrem Ende zu…irgendwie viel zu schnell.
In meinen letzten 4 Tagen Sydney (diesmal ohne i) bin ich 2 mal ueber die Harbour Bridge gelaufen, war im Park in Nord Sidney, in der Oxford Street, stattete dem Luna Park einen Besuch ab, bin mit der Faehre zu manly Beach und zur Watsons Bay gefahren, hab einer Wildfremden um die Hand angehalten (nur fuer ein Foto), hab meinen sehr mitgenommenen Rucksack wieder zusammengenaeht (:D), war viele Souvenirs kaufen und war viel im Park vor der Oper. Gestern hab ich lang mit meinem Roommate geredet, der meinte wenn ich was mit Film studiere, soll ich unbedingt nach Australien immigraten weil die da sowas brauchten – schon der 2. Mensch der mir das erzaehlt…also muss da was dran sein :)
Die letzten 3 Tage hatte ich echt Glueck mit dem Wetter, hier war wider dem Wetterbericht immer blauer Himmel und sehr warm, bis auf heute. Zum Abschied hats nochmal gekuebelt wie aus Eimern :D
Morgen frueh im 7 gehts dann wieder Richtung Flughafen, wo mein Flieger um 9 Uhr nach Seoul fliegt. Dort bring ich dann wie auch immer volle 18 Stunden hinter mich (ob ich in nem Hostel schlaf oder auf dem Flughafen weiss ich noch nicht) um dann uebermorgen voll ganz nach Hause zu fliegen.

Zum Schluss noch ein paar Bilder von der vllt schoensten Stadt der Welt mit der schoensten Oper der Welt:

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Ok, war sehr opernlastig…

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bye bye Sydney!

Slip-Slop-Slap

So, inzwischen haben wir unseren 2 woechigen Trip mit unserem Jucy Camper, den wir auf kurz oder lang Elvis nannten hinter uns.
In Cairns gings am 5. August endlich los, und von dort gleich richtung Norden nach Cape Tribulation und von dort aus wieder runter an Palm Cove vorbei, jeder menge kleinerer Staedtchen und richtig vielen Straenden. Die Straende an der Ostkueste zeichnen sich dabei dadurch aus, dass man teilweise vor glasklarem Wasser stehend, von einem zum anderen Horizont blicken kann, und auf beiden Seiten keinen einzigen Menschen sieht.

Die ganzen 2 Wochen Tag fuer Tag zu schreiben, wuerde hier wohl jeden Rahmen sprengen, deshalb hier mal eine Kurzfassung:

- am ersten Tag wurden wir gleich von einem Ranger geweckt, der uns verwarnte weil wir illegal auf einem NO CAMPING – Platz standen und unsre Personalien aufnahm.

- danach wurden wir nichtmehr erwischt, obwohl wir nur jeden 3. Tag einen Campingplatz zum duschen aufsuchten und den Rest der Zeit immer irgendwo im Dunkeln auf irgendwelchen Parkplaetzen uebernachteten um uns vor der Polizei zu verstecken. Tagsueber verbrachten wir damit, uns am Strand zu verbruzeln, Staedte anzugucken und zu fahren.

- wir assen ausser 2 mal Macdonalds ausschliesslich Nudeln und Baked Beans. Wir assen 8 Tage nichts proteinhaltiges.

- ich bin 2 mal auf der falschen Spur gefahren

- Miri fand das nicht witzig…

- Wir schauten jeden Abend 2 Folgen Prison Break bevor wir ins Bett gingen und damit bis zum Ende die ganze 1. Staffel – Skydiven ist eine Sache, aber wenn man mal was ganz krasses machen will, dann sollte man Prison Break anschauen!

- Miri hatte alleine an einem Arm 25 Moskitostiche, ich insgesamt 4, weswegen sie abends im Auto Moscito Coils anzuendete (bestimmt NERVENGIFT!) und wir somit viele Gehirnzellen im Schlaf dahinsiechen liessen.

- ich hatte insgesamt 4 Sonnenbraende, miri einen – und das obwohl wir uns gleich oft eincremten.

- Miri schnarcht und ich rede im Schlaf.

- wir hatten 10 Tage kein Internet und sind ueber 2500 km gefahren.

- immer wenn mir kalt war, war Miri warm, immer wenn ich hunger hatte, hatte Miri keinen und andersrum.

- wir standen (ausser wenn wir auf nem Campingplatz waren) jeden Tag zwischen 6 – halb 7 auf.

- Ich begegnete einer Giftschlange auf der Campingtoilette und ner Rotrueckenspinne auf nem echt komischen Campingplatz.

- wir fuhren nachts um halb 3 im Nebel durch Bundaberg und suchten nach nem Krankenhaus.

- wir haben nie Waesche gewaschen.

-wir waren nochmal 2 mal im Kino

- Ich hab irgendwann angefangen, ne Fluch- & Ausdruecke-Woertersammlung zu machen, die Miri ueber den Tag so von sich gibt. Sie fragte dann, ob die Liste vom vortag sei – sie war von heute morgen.
Und zum Schluss noch ein paar Zitate, die die Gesamtsituation ganz gut zusammenfassen:

„Wir laufen einfach mitten in der Nacht im Dunkeln doof im Regenwald rum und suchen nen imaginaeren Vogel mit seinem Baby….und was hat hier eigentlich hingeschissen?!“

„ich guck jetzt ob da ein Klo ist.“ – „Und ich leucht mir solang ins Auge und guck ob ich davon blind werd“

„ich glaub das is das einzige Klo, das ich kenn, das stinkt wenn man spuelt…“

„Ich hab seit ner Stunde nen Druck auf dem Ohr…“ – „was? wo drueckst du dir rum?“

„Das riecht wie Fleischsosse…“ „Das riecht wie Akitas Hundefutter…“

„Immer wenn ich psychisch labil bin, muss ich anfangen zu heulen wenn ich lach“

Alles in allem wars ein sehr witziger, wenn auch manchmal anstrengender Trip die Ostkueste runter. Und dafuer, dass wir 1 1/2 Monate 24 Stunden am Tag zusammen waren, haben wir uns auch nur 1-2 mal gestritten, was ein echt guter Schnitt ist :D
Am 17. kamen wir dann in Brisbane an und Miris Tante und Onkel nahmen mich netterweise fuer die kommenden 3 Tage bei sich auf. Gestern bin ich wieder hierher, nach Sydney geflogen, schaue mir alles an, was wir damals verpasst haben und geniesse die letzten 4 Tage in Australiens heimlicher  Hauptstadt. Jetzt wird man langsam auch schon bisschen melancholisch wenn man hier durch die Stadt laueft und sich wieder an den Anfang erinnert und wie das alles war, aber andererseits freue ich mich auch schon auf den Rueckflug, Seoul und natuerlich zuhause alle wieder zu sehen.

 

Zum Schluss eine Ladung Bilder der 2 Wochen mit Miri und Elvis:
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Cape Tribulation

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Sonnenaufgang in Townsville

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Airlie Beach

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nichtmal normale Ameisen gibts hier…

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 ein waschechter,wildlebender Gubbel-Gubbel! (so nannte Obelix die jedenfalls immer)

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Brisbane

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In Brisbane setzte sich dann ein Waran direkt neben uns hin…

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Weisser Baum vor knallblauem Himmel – das ist Australien

Die letzten tage Cairns, Regenwald & Scooter

So, so langsam neigt sich unsere Zeit hier in Cairns dem Ende zu – wird nach 2 Wochen aber auch langsam Zeit.

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An der Lagune

Gestern waren wir mit Jan den ganzen Tag lang in Kuranda, dem Regenwald hier, in dem man sich eher vorkommt als liefe man in der Wilhelma durchs Treibhaus weil man staendig auf geteerten Wegen laeuft, kein einziges Blatt auf dem Weg liegt und man mitten im Urwald entweder dem Hausmeister mit seinem Stihl-Laubblaeser (da kamen Erinnerungen auf…) oder man mitten im nirgendwo jemanden nach dem weg fragen will und dieser jemand sich dann als oesterreicher entpuppt, der lautstark mit Rudi, Ralf und seiner Uschi telefoniert und man dabei weitem ernsthafte Schwierigkeiten hat, seine Lachmuskeln unter Kontrolle zu halten…

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Miri & Jan – totale Begeisterung im Jungel

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absolut verwildert!

Anonsten gabs viel Gruenzeug, beeindruckende Wasserfaelle,  weniger Viecher die einen umbringen als erwartet und komische Strassen…

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Der Regenwald

Nachdem wir dann 6 Km gelaufen waren und nur noch 1 Stunde hatten um zurueck zu laufen, nahm uns freundlicher weise ein aelteres Ehepaar aus Perth mit zurueck (jetzt koennen wir sagen, wir waren in Australien trampen :D )
Jedenfalls kamen wir rechtzeitig zum Bus, der aber leider schon voll war und warteten eine geschlagene halbe Stunde auf den naechsten. Abends goennten wir unserem Free Meal, weil wir den ganzen tag nur aepfel gegessen hatten, nochmals ein upgrade und fuehrten uns nach langer Auszeit wieder Proteine zu…
Heute morgen sind Miri und ich dann zum Cairns Scooter Hire gegangen und sind 6 Stunden lang mit Mickey und Maus (ja, die namen passten ganz gut) erst zu den Crystal Cascades und danach zu den Straenden von Cairns gefahren.

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Mickey & Maus
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Crystal Cascades

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Am Strand – mit Chucks :P

War echt witzig mit den kleinen gelben Foehnmaschinen mit der richtigen Musik im Ohr auf dem Highway zu fahren – auch wenn man hin und wieder von einem Lastwagen ueberholt wurde, was dank der fantastisch breiten Strassenarchitektur Australiens aber auch nie eng wurde :D
Als wir unsre Scooter vorhin vollgetankt zurueckbrachten uns uns vom Geschaeftsleiter verabschiedeten, stellte Miri dann fest, dass er von ihr garkein Geld wollte…was uns heute also einen Tag 2 Scooter fuer 55 Dollar (~ knapp 30 Euro) bescherte anstatt 110 Dollar…
Unserem Kinokonsum der Heimat blieben wir natuerlich treu und schauten uns in unserer Zeit hier in Cairns The Proposal und Public Enemies an.
Das Wetter war teilweise durchwachsen, wurde aber am bis Mittags immer wieder besser.  Ansonsten ist zu berichten, dass ich fuer mich die Passionsfrucht entdeckt hab, wir viele neue leute kennen gelernt haben und dank Christoph, nem Mathestudenten jetzt sogar Skat spielen koennen- wenigstens sind wir davon fest ueberzeugt…
Morgen gehts dann endlich mit unserem Camper erst noch richtung Norden nach Cape Tribulation etc. und dannfuer knapp 2 Wochen runter nach Brisbane.  Wahrscheinlich muessen wir uns also wieder laengerer Zeit in Internet-Abstinenz ueben und laut Erzaehlungen ist der Norden auch nur sehr spaerlich mit Handynetz gesegnet. Freuen uns aber schon wie kleine Kinder endlich loszuduesen, haben uns heute ja auch schon im Linksverkehr geuebt und inzwischen glauben wir, ueberleben wir eh alles:)

Free Fallin’

Jaaa! Wir haben es getan! Wir sind aus 14000 feet (~ 3 1/2 km) aus dem flugzeug gesprungen – und haben ueberlebt!

Am Montag gings erstmal Scuba-diven – sprich Tauchen mit Luftdruckflasche. Mit unserem Schiff, der Ocean Spirit 2,  gings morgens um halb 9 los um 2 Stunden ans Riff zu fahren. Dort angekommen bekamen wir eine kurze Einweisung wie wir uns unter wasser zu verhalten haben, wie wir atmen sollen, wie das mit den handzeichen so ablaeuft und wie wir den druckausgleich machen und unter wasser das wasser aus unserer taucherbrille kriegen – alles sehr spannend.
Jedenfalls wars dann um halb 12 soweit dass Tim, Tim, Miri und ich vollbepackt mit unserer Ausruestung und einer 20 kilo Luftdruckflasche auf dem Ruecken und mit dem Kopf zuerst ins Wasser schmissen, kurz nochmal probten wie alles geht um dann nach einer kurzen panikattacke 20 minuten lang das Riff erforschten. Gesehn haben wir ausser ein paar Doris, jeder menge Korallen und viel Nebel in der Brille  (keine Nemos, keine Schildkroete, kein kleiner Hai) leider weniger.
Dann gings weiter zum 2. Riff, wo wir uns aber fuers Schnorcheln und gegen den 2. Tauchgang fuer 40 Dollar entschieden. Da wir dabei einiges mehr sahen als auf unserem Tauchgang, war das gluecklicherweise die richtige Entscheidung. Danach gabs mega leckeres Essen mit Shrimps, Chicken Wings – nach ner woche 85 cent- nudeln weiss man jede art von fleisch zu schaetzen) und jeder menge fruechte.
Die rueckfahrt war dann leider nichtmehr so sonnig und jedes mal wenn ne welle kam, machte uns diese von oben bis unten nass :D

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Tim, Tim & Miri

Am Dienstag wollten wirs dann wagen, bekamen wieso auch immer, den grossen Sprung (60 sekunden freier Fall) fuer 100 Dollar billiger, sind morgens mit dem Skydive Bus in die Skydive Zentrale gefahren, fuellten da unsere vermeintlichen Todesdokumente aus, schlugen Lieder an wie „Que Sera Sera“, „When tomorrow never comes“,  „time to say goodbye „, „i believe i can fly“ , „pull that trigger“, „wenn nicht jetzt, wann dann“ und „free fallin’“ an, unterschrieben uns gegenseitig, dass wir nicht verrueckt sind und warteten bis es endlich so weit war. Und tadaa: Das Wetter wurde schlecht und wir konnten nicht losfliegen.

Mega sauer und deprimiert gings zurueck ins Hostel, wo wir den ganzen tag mehr oder weniger nichts machten, weils dazu auch noch regnete  und uns die Zeit mit Kartenspielen vertrieben.

Gestern wollten wir unser Schicksal dann aber erneut herausfordern, standen um 7.30 uhr auf, stiegen in den Bus, gingen zur Zentrale, fuhren zum Airport, stiegen in das kleinste Flugzeug der Welt, starteten mit offener Tuer und sprangen bei 14000 feet raus. Zuerst baumelte man mit den Fuessen aus dem Flugzeug, gefolgt von dem wahrscheinlich krassesten Gefuehl ueberhaupt, wenn man dann kopfueber, sich paarmal ueberschlagend aus dem Flugzeug springt, ueber 60 sekunden freien Fall erlebt um dann den restlichen Weg nach unten mit dem Fallschirm zu bestreiten, der sich aber zum Spass hin und wieder um sich selber dreht und man staendig denkt „gut, das wars jetzt“.

Im Grunde haben wirs aber alle 4 zum groessten Teil ohne bleibende Schaeden ueberstanden und wollen das irgendwann auf jeden Fall wieder machen!
Abends leisteten wir uns zur feier des Tages ein 8 Dollar-300g RumpSteak und tranken bisschen zuviel Wein.
Heute morgen mussten dann unsere 2 Tims auschecken und wir bekamen einen Anruf, dass das mit unserem Camper wohl doch nichts wird und wir den statt heute erst naechste Woche Mittwoch bekommen. Jetzt sitzen wir hier in Cairns, draussen regnets, unser Camper is weg und wir wissen nicht, was wir die 6 Tage machen sollen! (fuer 30 Dollar kann man sich auch einen Tag lang einen Scooter leihen, mal sehn…)

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-> Regen in Cairns… diesmal ohne Chucks

Adelaide, Coober Pedy, Alice Springs, Uluru, Kings Canyon & 42 hrs busdriving

Am Freitag gings mit dem Greyhound Bus nach Adelaide, wo man 10 Stunden spaeter total fertig ankam, sich mit dem beknaktesten Stadtplan der Welt herumschlug, sich schliesslich am Sonnenstand orientierte damit man wenigstens in die richtige Himmelsrichtung laeuft… und dann im allerekligsten Hostel in der allerekligsten Kueche mit dem allerekligsten klebrigen Boden mal wieder 3 dollar nudeln machte und danach in die stadt ging, sich wieder verlief, irgendwann am strand ankam, dort 2 stunden am echt coolen strand und 2 piers entlanglief und schliesslich an einer verkehrtrumgebauten Bushaltestelle (man sitzt mit dem Ruecken zur strasse) nochmal eine stunde wartete um dann endlich in den Bus zu steigen und sich nach nochmaligem Verlaufen ne stunde spaeter wieder im hostel einfand.
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Auf dem Steg in Adelaide

Nachts schlief dann in unserem extrem stinkigen zimmer ueber mir im Hochbett n Typ der so laut geschnarcht hat, dass ich erst dachte es landet vor unserem fenster n helikopter (wenn man 2 jahre lang schreien muss um genug energie zu verbrauchen um damit ne tasse kaffee kochen zu koennen,war das mindestens ne halbe tasse kaffee) ich dann nach 1 stunde nicht schlafen koennens, mein handy bimmeln liess, damit er wach wurde und nichmehr schnarcht (fies, aber es hat funktioniert) und miri von alledem aber nichts mitbekam – aber am naechsten tag schwor, sie haette mich mitten in der nacht ins bad gehen sehen, auch wenn ich das nich gewesen sein kann :D

Jedenfalls gings nach 4 stunden schlaf raus und wir wurden nach einiger verspaetung von unserem Shuttlebus abgeholt und dann gings mit 4 Hollaenderinnen, 2 Taiwanesen, 2 Italienerinnen und einem anderen deutschen (Tim) 9 Stunden lang durchs Outback („You’ll see a lot of NOTHING“), ueberschritt die Grenze zum Northern Territory und kam 10 Minuten zu spaet zum sunset in Coober Pedy. In Coober Pedy schlafen alle unter der erde und wohnen da auch, weils tagsueber einfach zu warm is und graben zum Teil immernoch nach Opalen. (what are you diggin’ for? :D )
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Unser Bus vor unserer unterirdischen Behausung

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so lebt man unter der erde…

Nachdem wir unseren eigenen Cave freundlich ablehnten weil wir von unserem Guide offensichtlich fuer ein couple gehalten wurden gings dann in coober pedys besten und einzigen Restaurant die beste und einzige Pizza essen, die“s da gab und spaeter dann noch in ne unterirdische Bar.
Irgendwann nachts gingen wir dann wieder raus und sahen den wohl klarsten Sternenhimmel, den wir jemals gesehn haben (die Milchstrasse inklusive).
Am naechsten Tag gings wieder relativ frueh raus und wir machten einen Rundgang durchs Museum und sahen wie die Leute frueher so lebten und wie sie an ihre Opale gekommen sind. Nach nochmal 10 stuendiger Fahrt durchs Outback und jeder menge Musik, die ich von meinem eigenen ipod kenn, kamen wir dann in Alice springs an, gingen abends dort noch in’s Anny“s und wurden in sehr witzige Trinkspiele involviert…

Danach gings dann heim – zu Fuss mitten in der nacht und imagegetreu verliefen Miri und ich uns natuerlich wieder – irrten 20 Minuten irgendwo rum, fragten schliesslich eine Polizeistreife nach dem Weg zu unserem Hostel, der uns dann freundlich mitteilte, dass es hier nachts sehr gefaehrlich sein kann – was uns auch schon aufgefallen war. Wir kamen schliesslich dann doch noch heil an.
Unser Hostel in Alice Springs war der absolute oberhammer – mitten im Nirgendwo hatten wir ein Hostel, in dem es nicht nur fliessend wasser, internet und was zu essen gab – in unserem 8 bed- dorm hing ein riesengrosser LCD TV, den wir dann dazu verwandten, Cricket zum einschlafen zu schauen.  Davor unterhielt sich man noch ne weile mit Tim und den 2 Hollaenderinnen, die um halb 2 nachts froehlich bekanntgaben, dass sie sich jetzt noch duschen & shaven muessten und dass ungefaehr 2 1/2 stunden dauert und wir aber nur noch 2 stunden hatten bis wir wieder aufstehen mussten :D
2 Stunden spaeter (um halb 6) gings dann auf unseren Bus, in dem wir zusammen mit 19 anderen nicht schlafen konnten und uns auf den weg zum uluru (ayers rock) machten. Unsere Gruppe war megawitzig – auch wenn mit 7 deutschen ein bisschen zu deutsch und unser guide eine wildnisliebende ex-intelektuelle die uns in Gruppen mit Tiernamen (Emus, Wombats, Dingos & kaenguruhs…. wir waren Wombats! :) ) einteilte um dann immer den gruppen aufgaben zukommen zu lassen wie abspuelen, voellig sinnlos den trailer aus – und wieder einzuraeumen, den bus ausfegen etc…

Unsere erste Haltestelle war eine Camel- Farm, wo sie uns vorschlug zum fruehstueck doch n Camel-Burger zu essen (Zitat Miri: „ich kotz dir gleich den Camel-Burger in den Bus…“). Dort konnte man aber auch ausser kotzen kamele reiten und nen zahmen Dingo streicheln, was wir auch taten.
Danach gings dann mitten im nirgendwo Feuerholz suchen, was sehr witzig war ( Alina und ich schleppten nen halben Baum an :D ) und schliesslich in Kata Tjuta (oder so), einer grossen Felsformation die aussieht wie riesige Koepfe, rumwandern – wo“s unter anderem sehr windig und felsig war – was die chucks nicht unbedingt zum perfektesten Schuhwerk machte…

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kata tjuta (oder so….)

Danach gings gerade noch rechtzeitig zum Uluru Sunset und danach dann auf unseren Campingplatz.

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Dort gabs dann erst Essen und spaeter wurde es dann richtig lustig am lagerfeuer (wenns auch viel zu spaet wurde), man nur 3 stunden in seinem swag unter freiem Himmel schlief und dabei seine Schuhe unter den Kopf legte, um diese mit seinem Kopf vor den Dingos zu schuetzen, die da ueberall nachts rumlaufen…
Jedenfalls mussten wir 1 Stunde vor sunset im dunkeln um 5.30uhr  aufstehen und nachdem man sich am feuer gewaermt hatten, gings dann nochmals zum Uluru, sunrise angucken!
Danach hatten wir dann die moeglichkeit, einmal um den uluru rumzulaufen oder die kultur der aboriginies zu schaenden und ihn zu besteigen. Da wir wahrsch nur 1 im Leben dort sind, entschliessen wir uns fuers 2. und kletterten 1 Stunde lang im 45 gradwinkel mit beiden haenden an ner stahlkette diesen grossen roten stein und tatsaechlich bis ganz oben schafften es aber nur Miri, Carina, eine Italienerin und ich (wir waren echt stolz!)

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Der Aufstieg

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Carina & ich fast ganz oben

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on top of uluru :)
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Auf dem rueckweg stellte ich dann fest, dass ich komischerweise auf Uluru Netz hatte, unten aber nich, was mich dazu brachte erst Sonja und dann zuhause anzurufen und dabei aber nur eine Hand frei hatte um wieder runterzuklettern, was auch nich so ganz ohne war :D
Nachdem wir dann wieder unten, das Netz wieder weg und die Tshirts durchgeschwitzt waren, gings dann nach einer weiteren sehr interessanten (~ironie) tour um den uluru weiter mit dem Bus zum Kings Canyon. Waehrend wir bus fuhren spielten wir dann Bingo, bei dem ich gewann und ne packung Marsmallows bekam, die jetzt immernoch in meinem rucksack vor sich hingammelt und wohl nie wieder gegessen wird…
Abends kamen wir dann ziemlich spaet auf unserem campingplatz an, machten wieder lagerfeuer, kochten 10 Stunden lang Nudelsosse ueber offenem Feuerm unterhielten uns wieder bis spaet in die Nacht, waren wieder viel zu lang wach und als wir dann schlafen gehen wollten, hoerte man plaetlich Dingogejaule naeherkommen und 20 Meter weit weg blitzten uns dann Augen an, als wir mit der taschenlampen in dir richtung des gejaules leuchteten -> wir haben sehr wenig geschlafen und immer wieder Feuerholz nachgelegt…
Am naechsten Tag gings dann in den Kings Canyon wieder puenktlich zum Sunrise (wieder mal aufstehen um 5.30) um dort den heart-attack hill zu besteigen, die todesbruecke zu ueberqueren und das Killertal zu durchqueren :D Dort sah es ueberall so aus, als kaem gleich der Typ aus der Marlboro Werbung um die ecke geritten.
Nach 6 Km Todeswanderung kamen wir dann in den „Garden Eden“ – sehr witzig diese Australier…

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Unsere Gruppe

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Miri & ich in der Schlucht…

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Alina und ich vor der Schlucht

Nachdem trotzdem keiner gestorben is – gings dann direkt vom Garden Eden in die Hoelle: 5 Stunden Busfahrt durch die bruetende Hitze erwarteten uns alle. Dort spielten wir dann ein Allgemeinwissens-Quiz, bei dem jeder 1 dollar spenden musste und der Gewinner dann am schluss die 21 dollar gewinnt.  Da Miri, Alina und ich nicht spielen wollten, fragte ich unseren guide ob man den spielen muesste und da wir mussten, spielten wir – und wieder gewann ich und war um 21 dollar reicher :D Nach 5 Stunden Busfahrt und teilweise richtig schlimmer Musik kamen wir dann wieder in Alice Springs an, wo sich dann alle darum schlugen, wer als erstes duschen darf, weil man das 1. 3 tage nicht gemacht hat und 2. man nur 2 stunden zeit hatte um sich dann um 8 im Toddys zu treffen. Die 21 Dollar spendete ich dann fuers taxi dorthin und dann gabs erstmal essen und ne schlange, die man auf den arm nehmen konnte, wir uns aber alle nich trauten. Danach gings dann ins Bojangles, einem sehr urigen Saloon mit Webcams und jeder menge freier Nuesse. Danach liefen wir alle zurueck zum Hostel, und verabschiedeten uns schon von einen paar Leuten. Am naechsten Tag gings relativ frueh raus – zum Fruehstueck leider nich frueh genug und checkte aus & wusch seine waesche. Man verabschiedete sich von einem nach dem anderen und schliesslich gings fuer uns zum wohl kleinsten Flughafen der Welt in Alice Springs, wo wir nach 2 stunden wartezeit in unser Flugzeug stiegen und laut miri von einem anderen Flugzeug verfolgt wurden als es dunkel wurde, dass sich bei naeherer betrachtung als unsere eigene Tragflaeche herausstellte :D
Gestern kamen wir dann um 8 uhr an, weil man die zeit wieder um 1 stunde nachstellen musste und wir nahmen ein Shuttlebus zum, von Alina empfohlenen Woodduck – Hostel, dass aber schon voll war und wir deswegen jetzt im Greenhouse – Hostel gelandet sind, dass mit 28 dollar bisschen teuer aber dafuer sehr sauber ist und n pool hat!
Heute waren wir den ganzen Tag an der Lagune und jetzt sitz ich hier ne stunde und schreib das mit nem sich anbahnenden Sonnebrand:D Ausserdem treffen Tim und Tim, die wir bei unserem 3 Tagestrip kennen gelernt haben nachher auch noch ein und auf die warten wir jetzt.
Also die letzten paar tage waren eig nur mega genial und haben sich richtig gelohnt – jetzt machen wir hier aber mal ne woche pause und erholen uns ein bisschen vom rumreisen & frueh aufstehen, bis es dann in 4-5 tagen mit dem camper die ostkueste runter geht.

Great Ocean Road & Bye Bye Melbourne

Gestern sind Miri und ich nach dem verschlafenen Fruehstueck erstmal zur Travel Agency und wollten eig nur fragen wie wir morgen (also heute) zu den 12 Apostels kommen und was das so kostet.Uns gegenueber sass ein sehr gespraechsfreudiger Mensch, der uns dann das billigste vom billigsten raussuchte und uns gleich die naechsten 1 1/2 wochen durchplante und uns dann am Schluss nen Preis von ca 500 Dollar praesentierte und meinte, das sei viel billiger als das, was wir vorhatten mit den Grehoundbussen etc. pp

Skeptisch verliessen wir den Typ und informierten uns uebers Internet wieviel wir eig zahlen muessten um von Adelaide zu Alice Springs, von dort aus zum Ayers Rock etc und wiederum von Alice Springs nach Cairns zu kommen. Und siehe da, er hatte recht… mit den Greyhound Bussen waeren wir teurer weggekommen und muessten teilweise 3 Tage durch die Wueste fahren. Andernfalls wares billiger, wir haetten immer essen & nen schlafplatz und noch n paar extra sachen wie ne Uebernachtung in so ner Art Miene.

Ergo gings zurueck  und wir buchten fast alles, was er so vorgeschlagen hatte… sprich: Wir sind in 1 Woche fertig mit Uluru & co, sitzen in Cairns und mieten und dann nen Juci Camper! :D

Heute gings um viertel vor 7 morgens ausm Bett auf unsere gestern auch gebuchte 1 Tagesreise zur Great Ocean Road – was wir anfangs auch skeptisch betrachteten, jetzt aber der viollen ueberzeugung sind, dass es sich wirklich gelohnt hat!
Gesehen haben wir den Strand, an dem Keanu Reeves und Patrick Swayze Point Break drehten, viele Surfer, Koalas in freier Wildbahn (!), Hobba Hobbas (Kaenguruhs), nen Regenwald, die 12 Apostel und die London Bridge! -> sprich 600 Km, ca 350 Fotos, sehr viel sinnloses Gelaber im Bus und 14 Stunden spaeter sind wir jetzt total fertig und gehn bald schlafen – davor gibts aber noch ne Ladung Bilder ;)

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Koala! (auf aborigini: no drinking, weil die nix trinken und das ganze wasser aus den Blaettern nehmen)

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12 Apostels

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London Bridge

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Bye Bye Melbourne!

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So, nach dieser Bilderflut muss ich mal sagen, dass es einfach wahnsinnig spass macht, mit der kamera zu fotografieren – die Bilder werden echt hammer…war heute echt witzig damit und haett ich ne schlechtere kamera dabei, wuerd ich mir glaub echt in den allerwertesten beissen:D

Morgen frueh gehts erst noch in den Botanic Garden, dann in den neuen Harry Potter und weil wir dann alles sehenswerte in Melbourne abgeklappert haben. abends mit dem Bus nach Adelaide – wo unsere durchgeplante Woche auch schon anfaengt.

Melbourne – First Impressions

So, als wir in Melbourne angekommen sind, gings erstmala aufs Observation Centre (ein Turm) in dem wir erst einen „wieso melbourne so toll ist“- film anschauten und uns dann von oben die ganze Stadt anschauten. man konnte auch raus, nur wars da oben in 320 Metern doch bisschen windig, sodass ein paar windige Bilder entstanden sind…

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Danach sind wir eigentlich planlos durch die Stadt geirrt und haben ewig lang nach irgendwas zu essen gesucht…und irgendwann tatsaechlich nen Supermarkt gefunden. Nachdem wir dann essen hatten gings dann noch n Billighandy kaufen, dass ich dann per Anruf aktivieren musste und die elektronisch gesteuerte Frau am anderen Ende – und danach den nichtmehr elektronisch gesteuerten Typen in den Wahnsinn trieb, weil ich weder den Postcode von Melbourne, noch nen laengeren Wohnort hier hatte :D

Jedenfalls gings dann abends nochmal in die stadt und ich muss sagen, dass die Stadt abends einiges mehr her gibt als tagsueber…

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Am naechsten tag schlief man aus und machte sich frisch geduscht auf den Weg zu den Docklands, wo’s bisschen vergleichbar mit la Defense in Paris ist, weil da alles sehr futuristisch aussieht und kein Haus dem anderen gleicht.

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Dort angekommen gabs dann auch in Melbournes bester Eisdiele was zum essen.

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Nachdem wir wieder den ganzen Tag in melbourne rumgerannt waren und die Blasen an den Fuessen schonwieder alle plattgelaufen waren, gings abends dann noch in hangover, dem wohl witzigsten Film, den wir seit langer Zeit gesehn haben. Dabei suchten wir im Internet nach nem Kino in der naehe unseres Hostels und gingen dann ins Crown Village-Cinema hier um die ecke. Nur als wir ankamen bot sich uns ein Bild von nem riesigen Gebaeude mit Casinos, Bars, Kinos und irgendwelchen Ausstellungen in denen nur Menschen mit Anzuegen um uns rumrannten…und wir mit unseren siffigen Klamotten, Dreck im gesicht und mit Rucksaecken beladen mitten drin:D
Als wir uns dann endlich das Kino gefunden, und uns getraut hatten auch karten zu bestellen, gings dann nachdem man nachgefragt hatte, wo’s denn bitte zu unserem Kino 4 geht, mit salzig-ekligen Popcorn den Film schauen, der wie gesagt sehr witzig war…
Heute morgen gings dann zwecks kostenlosen Fruehstueck schon um halb 10 aus dem bett und danach gleich wieder auf die Suche nach dem naechsten Supermarkt. Danach gings dann erst nach Williamstown, wo wir erst nach langwierig-vergeblicher Suche auf den Strand trafen, ewig am Strand entlang irgendwohin liefen (wir wussten selber nich wohin, aber trotz Busch von keiner Schlange gebissen wurden, vor denen auf Schildern ueberall gewarnt wurde).

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Da unser Zugticket ein Dayticket war, gings dann noch waehrend die Welt unterging zu St. Kildas Beach, wo das Wetter aber garnich mal so geil war wie erhofft…

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You wanna walk?!

So, wie vorgenommen waren wir 2 Tage am Bondi Beach. Am ersten Tag wars saukalt und wir schauten den surfern zu, wie sie’s einem nach dem anderen immer wieder vom Brett gehauen hat (-> sehr spassig), wurden mal wieder von hungrigen Tieren verfolgt (dieses mal Moeven) und machten schoene Bilder.
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Der weg zu Bondi beach stellte sich erschwerlicher da, als wir als dumme touris dachten: wir laufen einfach von Bondi junction aus zum Strand. Da wir kleine und groessere ernsthafte Probleme hatten die Karte zu lesen, fragte ich eine Frau die gerade vorbeilief, die dann schockiert meinte „you wanna walk?!??!“ und dann mit einem sehr ironischen unterton hinzufuegte „oh you are SO close!“. Nachdem wir dann ihren mehrfach gegebenen Ratschlag, doch besser den Bus zu nehmen, ausschlugen und uns dachten, wir laufen einfach! liefen wir auch…und zwar ne ganze weile:D

Naja, irgendwann sind wir dann auch angekommen und haben uns wie gesagt den Surfern, den Moeven und dem Strand gewidmet, bis wir vor dem kalten Wind irgendwann kapitulierten. Am naechsten Tag checkten wir nach einer sehr stinkigen Nacht frueh aus unserem Hotel aus, und gingen nochmal zu Bondi Beach – diesmal mit dem Bus…um nicht auf uns sitzen lassen, dass wir da waren und nich im Meer baden waren.
Also stuermten Miri und ich als einzige bei kaltem Wind und sehr wechselhaften Wetter in die Wellen, waren geade mal 5 Minuten im Wasser, bis dann eine portugiesische Galeere, oder auch Bluey (den Namen und dass sie nich toedlich is, entnahm ich dem, immer wieder nuetzlichen Buch von Anke) vorbeikam, sich miri um den hals warf und diese dann eine halbe stunde mit rotgeschwollenem Hals „todesqualen“ durchlitt. Nach der halben Stunde gings dann aber wieder und wir auch. Abends gings nochmal zum Abschied an den Darling Harbour und dann Essen machen um uns dann in den Greyhound Bus Richtung Melbourne zu setzen.

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Bye Bye Sydney

Nach 12 stuendiger Fahrt sind wir schliesslich auch angekommen und sitzen jetzt in einem sehr… gewoehnungsbeduerftigen Hostel dass uns aber auch nur 9 euro / nacht kostet und draussen weht ein eiskalter Wind.
Trotzdem raffen wir uns jetzt bald auf, ueberwinden unsre Muedigkeit und gucken die Stadt an.

Update:

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-> auf dem bisschen stuermischen Aussichtsturm in Melbourne :D

Ach und n Handy hab ich jetzt auch :)

Aquarium, Opera House, Kakadu, Gaff & Zoo

So, Miri und ich haben uns nach einiger Suche doch noch gefunden, eine nacht noch im teuren Hostel (knapp 40 ausd) uebernachtet und am naechsten tag gleich ausgecheckt und samt backpack auf die suche nach einem neuen schlafplatz gemacht. Und tadaa: wir residieren nun im 790 on George, dass nur ca. 10 euro / nacht kostet, dafuer ne zeitweise supereklige kueche (inzwischen nichmehr) hat und ansonsten aber echt ganz cool is.
Nachdem wir das hostel gefunden hatten gings ins spongebob-belastete aquarium in sydney – da gabs dann so ziemlich alles: von kleinen nemos, zu kleinen doris, grosse haie, kleine fische und mermaids…also meerjungfrauen die aber garnich mal so huebsch sind:D

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Am Tag drauf gings dann erst zum Opera House…
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und danach in den Hydepark, wo wir auf sehr viele Fledermaeuse und kakaduartige Tiere trafen, die begeistert von uns und va unseren Keksen waren:D

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Auf dem Rueckweg lief uns dann noch ein Apple Store ueber den Weg, in den ich Miri mitreinschleifte, die den aber garnich SO toll fand wie ich ;)

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Abends kam dann endlich Franzi an, die wir ja schon seit nem 3/4 Jahr nichtmehr gesehn hatten. Mit der gings dann abends ins GAFF, einem Backpackertreff, wo wir dank Franzi kostenlos essen & trinken konnten und danach noch entdeckten dass im Keller auch noch die mega Disco war.

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Heute morgen hab ich dann erstmal verschlafen und wurde auf chinesisch geweckt… Mittags gings dann in den Zoo, wo man coole Koalas, noch coolere Hobba Hobbas (so nennt miri hier die kaenguruhs) und garnich mal so coole chamaeleons (…die sind alle doof!) sah.
Vorhin gings dann nochmal ans Opera House coole Bilder mit Franzi machen und danach mussten wir sie auch schon wieder verabschieden, weil sie noch packen muss und morgen ja schonwieder zurueckfliegt.

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Ich geh jetzt gleich duschen und morgen gehts dann an den Bondi Beach und uebermorgen abend dann weiter mit dem greyhound bus richtung melbourne.

Angekommen

Ich bin daha! Heute morgen um 7 kam ich nach nochmal 10 Stunden Flug endlich in Sydney an und hab mich gleich mit einem Cityshuttle zum Hostel fahren lassen. Dort hab ich erstmal gnadenlos meine neuen Zimmergenossen geweckt weil ich vergessen hab, dass es erst halb 8 is und man da ja normalerweise schlaeft…das gleiche is mir dann glaub bei miri gleich nochmal passiert als ich die um halb 10 angerufen hab…klang jedenfalls so:D

Ich bin dann gleich in die Stadt um selbige zu erkunden und bin auf die Darling Bay gestossen wo’s auch richtig cool war und ich mich jetlagkuriertechnisch 3 stunden in die sonne gelegt und coole bilder von der promenade gemacht hab.
Danach wollt ich noch weiter zu Fuss zum Opernhaus laufen…hab dann aber irgendwann kapituliert als ich dann irgendwann vor irgend nem chateau stand :D
Danach gings dann nochmal zum Darling und danach noch meine Australiensonnenbrille kaufen :) Trotz meines nicht vorhandenen Orientierungssinns hab ichs sogar auf anhieb zurueck zum Hostel geschafft, geduscht und warte jetzt drauf, dass die Miri hier auftaucht.

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